Befreite Zone

Deutschland 2004

Regie

Norbert Baumgarten

Buch

Norbert Baumgarten

Besetzung

Florian Lukas, Axel Prahl, Daniela Hoffmann, Johanna Klante, Jacob Matschenz, Hilmar Eichhorn, Marie Gruber, Annett Renneberg, Michael Ojake u.v.m.

Förderung

FFA, BKM, medienboard Berlin-Brandenburg, in Zusammenarbeit mit dem ZDF – Das kleine Fernsehspiel

Festivals

Berlinale 2003: Perspektive Deutsches Kino, Studio Hamburg Nachwuchspreis 2003: Beste Regie und bestes Drehbuch, Filmfestival Durban/Südafrika, Film Festival Sevilla/Spanien: Bester Film und beste Regie

Zum Inhalt

Blauäugig und zu jedem Risiko bereit durchlieben die Bürger Säßlens ihren Aufschwung Ost und bekommen ihn am Ende auch beinahe zu fassen. Da sind Micha Resser und Sylvia Kubicek. Sie haben Träume vom gemeinsamen Leben – Kinder, wenigstens ein Auto und ein großes Haus. Sie sagen, dass sie sich lieben. Aber Micha betrügt Sylvia mit Kerstin und Sylvia betrügt Micha mit Ade Banjo. Der ist schwarz, heißt „Blondie“ und schießt so viele Tore für den Säßlener Fußballverein, dass er die Stadt und seine Menschen weit über die Grenzen Brandenburgs berühmt macht.

Das bringt Sylvias Vater Rolf, der sich gerade in einem beruflichen Tief befindet, dessen Auswirkungen sogar bis ins eheliche Bett zu spüren sind, auf eine super Idee – Fanartikel. Plötzlich geht’s für ihn steil aufwärts. Das ist aber für seine Frau Bärbel noch lange kein Grund, ihr heimliches Verhältnis mit dem Schuldirektor zu beenden. Solche Probleme haben Michas Eltern Otto und Inge nicht. Otto ist der einflussreichste Bauunternehmer der Stadt und Präsident des Fußballvereins. Seine Kompromisslosigkeit, sein Durchsetzungsvermögen und seine kreative Buchführung sind das Fundament für den sportlichen und wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt. Doch Ottos Kreativität wird eine Sache fürs Gericht und seine Inge, die einzige treue Frau im Ort, heult. Dann gibt’s noch Sylvias Bruder Benny und seinen Kumpel Timo. Die trinken Bier, rauchen, reden über Mädchen und versuchen auch mal bei einer zu landen. Was erst einmal nicht gelingt…