Blackbird (AT)

Geplante Realisierung: 2022

Buch und Regie

Max Hegewald

Dramaturgische Beratung

Philip Parker
Jens Becker
Torsten Schulz

Produzent

Jan Philip Lange

Besetzung

tba

Förderung

Projektentwicklung gefördert mit Mitteln der nordmedia – Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH

Zum Inhalt

Die Welt des 16-Jährigen Sebastian ist umgrenzt von einem Wald, Feldern und den Landstraßen einer Kleinstadt und ihrem unnachgiebig schwülen Sommer. Tagsüber wird in der Schule gebüffelt und abends trifft man sich mit den anderen am See, raucht Pott, trinkt Bier. Sebastian träumt mit seiner neuen Freundin Sarah von der Zukunft jenseits der Provinz. Als Sebastians Vater Bernd und seine Mutter Vanessa ihm und seiner kleinen Schwester Lilli eröffnen, sie würden sich eines Jungen namens Kolja annehmen müssen, verändert sich auf einmal alles. Die Kinder sind sprachlos, als sie erfahren, dass Sebastian einen Bruder hat, der bei Sebastians leiblicher Mutter, die er nie kennen gelernt hat, in der Stadt aufgewachsen ist und nun nach dem Tod dieser, zu ihnen ziehen würde. Als der 15-jährige Kolja wenige Tage später im kleinen Harz-Ort auftaucht, steht Sebastians Leben mit einem mal Kopf und die Familie ist das Stadtgespräch schlechthin. Der stille, gutaussehende Kolja schlägt alle um ihn herum in den Bann. Sebastian weiß nicht, wie er mit dem neuen Familienmitglied umgehen soll, sind sich die beiden doch gleichermaßen fremd wie vertraut. Kolja lebt sich schnell in die Familie ein, ist in der Schule beliebt und gut im Sport. Die Mädchen der Kleinstadt haben allesamt ein Auge auf ihn geworfen. Wochen später sind die Brüder allein zuhause, auf sich allein gestellt und als es keine Möglichkeit mehr gibt, sich aus dem Weg zu gehen, passiert etwas, das Sebastian weder erahnt hat noch verstehen kann: Die beiden Brüder kommen sich ungewollt näher, und aus dem ungewollten Sich-näher-kommen wird ein Kuss. Alles, was folgt, ist eine Achterbahnfahrt, die Sebastian aus seinem Provinzalltag schleudert.