Dokudrama

AMARA TERRA MIA

Mit:

Adriana Altaras
Daniela Morozzi
Stefano Santomauro
Sergio Pierattini
Peter Franke 
Gianni Ferreri
George Meyer-Goll
Anneke Schwabe
Jörg Kleemann

u. v. a.

 

Drehbuch und Regie:

Ulrich Waller
Eduard Erne

 

Co-Regie:

Dania Hohmann

 

Kamera:

Harald Schmuck

 

Ton:

Mike Glöckner
Lukas Teutenberg

 

Ausstattung:

Georg&Paul

 

Kostümbild:

Bettina C. Proske

Laura Celesti

 

Musik:

Hartmut Saam

 

Schnitt:

Eduard Erne

Manuel Sanchez

 

Produktionskoordination:

Franziska Marcinnò

 

Ausführender Produzent:
Jan Philip Lange

 

Produzent:

Ulrich Waller

 

Redaktion NDR/arte:

Thorge Thomsen

Ein Film von Eduard Erne und Ulrich Waller

 

in Postproduktion

 

Deutschland 2019

ca. 59 Minuten

Eine Produktion der Blaubart Film- und Theaterproduktion in Kooperation mit JUNIFILM für arte/NDR

 

Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/ Bremen mbH.

 

"Für Hunde und Italiener – Eintritt verboten"

"Ihr seid Spaghettifresser, Verräter"
"Trau keinem Italiener, bei denen steckt das Messer locker in der Tasche"


…Vorurteile wie diese waren Alltag in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren, als immer mehr italienische "Gastarbeiter" den Weg nach Deutschland fanden. Man brauchte sie dringend als Arbeitskräfte, gleichzeitig fremdelte man mit diesen meist jungen Männern aus Mittel- und Süditalien, die ihrerseits Probleme hatten, sich im kalten Norden zurechtzufinden, die fremde Sprache zu sprechen, sich im Zwiespalt der Kulturen zurecht zu finden. Im Zentrum des Films stehen zwei Töchter eines dieser Gastarbeiter der ersten Generation, die sich mit dessen Asche aufmachen zu seinem Geburtshaus, um dort sein Leben zu rekonstruieren.


Von dieser Migrationsbewegung will der Film "Amara Terra Mia/Mein bitteres Land" erzählen. Ausgehend von einer deutsch-italienischen Theaterproduktion, die vom St. Pauli-Theater Hamburg mit dem Teatro Vittorio Alfieri in Castelnuovo Beradenga produziert und von Ulrich Waller, Dania Hohmann und Matteo Marsan
für die Ruhrfestspiele Recklinghausen entwickelt und

inszeniert wurde, will dieses Projekt das Thema filmisch aufarbeiten und somit auch ein größeres Publikum erreichen.